Häufige Fragen zum KatCleaner-System der aqua-mol GmbH

Welcher Zusammenhang besteht zwischen (Corona-) Viren und Aerosolen?

„Liegt die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft unter 40 Prozent, dann nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Partikel weniger Wasser auf, bleiben leichter, fliegen weiter durch den Raum und werden eher von Gesunden eingeatmet.“

Aerosole, einer der Hauptinfektionswege für Atemwegserkrankungen, bleiben in trockener Raumluft (ca. 20 – 30 %) kleiner und können sich so länger in der Luft halten. So erreichen sie potenziell mehr Menschen im Umkreis und bieten somit ein größeres Infektionspotenzial. Bei einem feuchteren Raumklima ab etwa 40 Prozent relative Luftfeuchte (rLf) wachsen die Tröpfchen schnell zu einer Größe heran, die zum Ausfallen der Tropfen führt.

Warum verändert sich die relative Luftfeuchte im Winter und welche Auswirkungen hat das?

Die Luftfeuchte ist eine Funktion von Druck und Temperatur: Je höher die Temperatur desto mehr Wasser kann mitgeführt werden. Atemluft bei einer Temperatur von 20°C kann 17,3 g/m³ Wasser aufnehmen. Ist die Atemluft gesättigt sprechen wir von 100% rLf. Wenn im Herbst und Winter die Temperatur fällt, sinkt die Menge an Wasser, das mitgeführt werden kann. Bei 0°C entsprechen 100% rLf nur noch 4,8 g/m³. Erwärmen wir diese Luft in unseren geheizten Räumen sinkt die rLf in unseren Räumen. In diesem Beispiel (0 °C auf 20 °C) fällt die rLf auf 27%.

„Das Erwärmen der Frischluft sorgt auch dafür, dass diese trocknet. In kalten und gemäßigten Klimazonen herrscht daher in Innenräumen während der Heizsaison meist ein sehr trockenes Raumklima. Dies könnte die Ausbreitung der Coronaviren fördern“, warnt Prof. Alfred Wiedensohler vom TROPOS (Leibniz-Institut für Troposphärenforschung).

Wieso hat die Luftfeuchte Auswirkungen auf meine Immunität?

Die Schleimhäute sind ständig der Außenluft ausgesetzt und bilden die erste Verteidigung gegen pathogene Keime. Atmen wir trockene Luft ein, verlieren die Schleimhäute Wasser und können den Abtransport von Partikeln und pathogenen Keimen nicht mehr gewährleisten.

Welche relative Luftfeuchte ist für das Raumklima am besten?

Die ideale relative Luftfeuchte liegt bei 45 – 50%. Dies betrifft sowohl die hygienischen Parameter (schneller Abbau von Viren), als auch das Wohlbefinden des Menschen. Für optimales Wohlbefinden muss neben der idealen rLF eine Raumtemperatur von 20 – 23 °C herrschen. Die Natur hat es gewissermaßen so eingerichtet, dass sich der Mensch bei den gesündesten Umweltbedingungen auch am wohlsten fühlt.

Bei welcher relativen Luftfeuchte ist die Virenaktivität bzw. Infektiosität am geringsten?

Zahlreiche ältere und aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen belegen unumstritten, dass die Infektiosität bei einer Luftfeuchte von 45 – 50% am geringsten ist (siehe Grafik unten).

Das Niveau der Infektiosität von Viren ist bei 45 – 50 % rLF nach wenigen Minuten 3-bis 4-fach geringer als bei ca. 25% rLF. Im Laufe von Stunden und Tagen wird der Unterschied immer signifikanter, so dass die Aktivität von Coronaviren nach 3 Tagen bei 50% rLF 1800-fach niedriger ist als bei 20% rLF (siehe Grafik unten).

Wie verringert der KatCleaner die Keimbelastung?

Durch die Installation der Mol®LIK-Technologie wird die Vermehrung von Bakterien und Pilzen stark verlangsamt oder unterbunden.

Wirkprinzip:
Flüssiges Wasser besteht aus verschiedenen Wasserstrukturen, dem sogenannten Bulkwasser und molekularem Wasser. Bulkwasser besteht aus mehreren H2O Molekülen, die sich in 4-er, 6-er oder 8-er Aggregaten zusammengefügt haben. Molekulares Wasser sind einzelne H2O-Moleküle, die gasförmig vorliegen. Das molekulare Wasser ist für Lösevorgänge und Verdunstung zuständig und liegt nur in sehr kleinen Menge vor. Wird das Gleichgewicht zwischen Bulkwasser und molekularem Wasser gestört bzw. molekulares Wasser durch Verdunstung oder Lösevorgänge verbraucht, dauert die Nachbildung sehr lange. Dieses Ungleichgewicht im Wasser führt zu Fällung von Salzen (Kalk), die die Vermehrung von Bakterien und Pilzen begünstigen. Der Mol®LIK Katalysator sorgt für eine beschleunigte Herstellung des Gleichgewichtes und verhindert diesen Vorgang.

In welche Luftbefeuchter kann das KatCleaner-System eingebaut werden?

Das KatCleaner-System kann in jeden Luftbefeuchter eingebaut werden. Wir empfehlen allerdings nur Luftbefeuchter, die nach dem Prinzip der Kaltverdunstung arbeiten. Diese Systeme erzeugen keine Aerosole und führen durch das KatCleaner-System auch nicht zu Überfeuchtung der Räume. Ab dem Jahr 2021 werden Nachrüstsätze für mehrere Luftbefeuchtertypen und -modelle zur Verfügung stehen.

Wie häufig muss ich meinen Luftbefeuchter mit KatCleaner reinigen?

Durch das verminderte Wachstum von Keimen und Pilzen sowie die Vermeidung von Kalkablagerungen, muss die Befeuchter-Einheit nur einmal alle 3 bis 6 Monate gereinigt werden, um einen hygienisch einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.

Wirkt der KatCleaner nur gegen Verkeimung oder auch gegen Verkalkung?

Der KatCleaner erhöht durch seine Beeinflussung der Wasserstrukturen die Fähigkeit des Wassers zu beliebigen Auflöseprozessen. Dies bewirkt unter anderem, dass Härtesalze in Lösung gehalten werden und nicht als Niederschlag ausfallen. Begünstigt wird dieser Effekt noch durch die Verwendung von Salzwasser bei der Erstbefüllung der Befeuchterwanne. Salzwasser in der verwendeten Konzentration von 9 – 10 g/l (physiologische Kochsalzlösung) löst ein Vielfaches an Härtesalzen wie beispielsweise Leitungswasser.

Wie beeinflusst die Zugabe von Salzwasser die Funktionsweise eines Luftbefeuchters?

Durch die Zugabe von Salzen, 10% physiologische Kochsalzlösung, wird die Oberflächenspannung des Wassers herabgesetzt und die Verdunstung begünstigt. Auf diese Weise kann die relative Luftfeuchtigkeit (rLf) schneller angehoben werden. Wie oben erwähnt, trägt die Kochsalzlösung darüber hinaus dazu bei, dass eine Ablagerung von Härtesalzen im Befeuchter ausgeschlossen werden kann.